So berechnest du den Farbbedarf
- Wandfläche: Umfang des Raums (2 × Länge + 2 × Breite) mal Raumhöhe.
- Fenster und Türen abziehen: Als Richtwert etwa 1,8 m² pro Tür und 1,7 m² pro Fenster. Bei großen Fensterfronten miss lieber nach.
- Decke dazurechnen, wenn sie mitgestrichen wird: Länge mal Breite.
- Mal Anzahl der Anstriche, geteilt durch die Ergiebigkeit auf dem Eimer.
- Etwas Reserve von 10 bis 15 % einplanen. Ein Rest im Eimer ist praktisch für spätere Ausbesserungen.
Deckkraft: Warum gute Farbe oft billiger ist
Auf vielen Eimern steht eine Deckkraftklasse von 1 bis 4. Klasse 1 deckt am besten. Eine billige Farbe der Klasse 3 oder 4 braucht oft einen Anstrich mehr. Dann brauchst du mehr Farbe und doppelt so viel Arbeit, und der Preisvorteil ist weg.
Das brauchst du außerdem
- Abdeckfolie und Malerkrepp für Boden, Fenster, Steckdosen und Leisten
- Eine Farbrolle mit Teleskopstange und ein Abstreifgitter
- Einen Pinsel für Ecken und Kanten
- Bei stark saugenden Wänden eine Grundierung (Tiefgrund)
Tipps für ein streifenfreies Ergebnis
- Erst die Ecken und Kanten mit dem Pinsel vorstreichen, dann die Fläche mit der Rolle.
- Nass in nass arbeiten: Eine Wand in einem Zug durchstreichen, ohne Pause in der Mitte.
- Kreuzweise rollen und die letzte Bahn immer in dieselbe Richtung ziehen, am besten von oben nach unten.
- Malerkrepp abziehen, solange die Farbe noch feucht ist. So reißt die Kante nicht ab.